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Uwe Friesel

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Uwe Friesel war nach dem Studium Hörspiellektor beim NDR und Chefdramaturg an der Freien Volksbühne Westberlin. Anfang 1970 Gründer der AutorenEdition. Zwischen 1982 und 2010 freier Autor in Italien und Schweden. 1991 Wahl zum ersten gesamtdeutschen VS-Vorsitzenden. Als solcher hat er die beiden internationalen Schriftsteller-Kreuzfahrten „Baltic Cruise“ (Ostsee 1992) und „Waves of the Black Sea“ (Schwarzes Meer/Ägäis 1994) mitorganisiert und die UNESCO-Schriftstellerzentren Visby und Rhodos mitgegründet. Im Oktober 1999 war er Leiter des internationalen Exilautoren-Symposiums „Writing out of Exile“ in Rhodos, 2006 und 2010 leitete er Schreibwerkstätten in Kroatien und Bosnien. Zur Zeit  lebt er in Salzwedel, Altmark.
Rompreis Villa Massimo (1968), Berlin-Stipendium des Literarischen Colloquiums am Wannsee (1972), Stadtteilschreiber von HH-Eppendorf (1980), Großes niedersächsisches Literaturstipendium (1984), Schreyahn-Stipendium (1996).

Friesel schreibt Gedichte, Erzählungen, Hörspiele und Romane sowie Film- und Fernsehdrehbücher. Neufassung von Ben Jonsons „Volpone“ mit Aufführungen in Berlin, Hamburg und Stuttgart. Übersetzungen u. a. von Vladimir Nabokov und John Updike.
Weitere Informationen finden Sie auf seiner Website www.uwefriesel.de.

Publikationen (Auswahl):
1963: Linien in die Zeit. Gedichte. Brusberg / Hannover. 1965: Sonnenflecke. Roman. Wegner / Hamburg. 1978: Am falschen Ort. Erzählungen. AutorenEdition / München. 1983: Jeden Tag Spaghetti. Jugendroman. Rowohlt / Reinbek. 1983: Sein erster freier Fall. Kriminalroman. C. Bertelsmann / München (plus 1985 Heyne / München, sowie 2001 Revonnah /Hannover, sowie jmb / Hannover 2013, sowie Hörspiel-CD Blankenhorn NDR-PIDAX 2016). 1983: Lauenburg Connection. Kriminalgeschichten, Heyne / München. 1984: Aufrecht flußabwärts. Gedichte. Heyne / München. 1984: Spiegel verkehrt. Kriminalroman. Heyne /München (plus 1992). 1985: Das Ewige an Rom (…) Erzählungen. Postskriptum / Hannover. 1987: Im Schatten des Löwen. Roman. Bertelsmann / München (plus 1989 Goldmann / Berlin). 1988: Das gelbe Gift. Kriminalroman. Heyne / München, sowie 2000, Verlag der Criminale, München. 1990: Der Blitz von San Timo. Erzählung. Weitbrecht / Stuttgart. 1993: Ein Fremder in Lolitaland. Übersetzung (Gregor von Rezzori) und Essay. Claassen / Hildesheim. 1993: L’arte di salire ondeggiando. Testi Italiani. Edizioni del Mandorlo / Olevano Romano. 2002: Gutnachbarliche Beziehungen. Kriminalgeschichte. In: Mord und Steinschlag. Leda / Leer. 2004: Gute Nacht. Der greise Kopf. Zwei Kriminalgeschichten. In: Die Winterreise. Gerstenberg / Hildesheim. 2005: Blut für Eisen. Roman. Nymphenburger / München. 2006: Der Zirkus der Tiere. Roman für Kinder. Gerstenberg/Hildesheim. 2008: Goldaugenmusik. Kriminalroman. Zus. m. Richard Hey. Leda / Leer. 2011: Die drei Muskeltiere. Bilderbuch. Zus. mit André Prah. jmb-Vlg. / Hannover. 2015: Zwischen allen Stühlen, Essays, jmb /Hannover. 2008–2015: Hrsg. und Beiträger der Edition Literaturkarawane (4 Bde.) Vlg. Das bosnische Wort / Wuppertal und Tuzlar. 2016: Die Eispferde vom Ladoga-See. Ausstellungskatalog für André Prah, Hrs., Beiträger und Übersetzer (engl. und italienisch). Atelierhaus Hilmsen / Salzwedel.

Beiträge in den Anthologien unseres PEN-Zentrums Nachgetragenes (2009), Im Schnittpunkt der Zeiten (2012) und Gehen und doch bleiben (2014), sämtl. Synchron Vlg. / Heidelberg.