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Utz Rachowski

rachowskiUtz Rachowski, geboren im Januar 1954 in Plauen, aufgewachsen in Reichen­bach/Vogtland. Mit 17 Jahren Ausschluß aus dem staatlichen Ju­gend­ver­band und Rausschmiß aus der Schule wegen Gründung eines Philosophieclubs. Bahnhofsarbeiter. Elektrikerlehre. Grundwehrdienst. Abitur. Kurzes Medizinstudium in Leipzig. Heizer.

1979 Verhaftung und Verurteilung zu 27 Monaten Gefängnis wegen fünf seiner Gedichte und der Verbreitung der Werke von Jürgen Fuchs, Reiner Kunze und Wolf Biermann. Klient von amnesty international. Ausbürgerung und Freikauf aus der Haft.

12 Jahre in Berlin–Kreuzberg. Studium Kunstgeschichte/Philosophie in Westberlin und Göttingen. In den neunziger Jahren Gründung und Redakteur einer Literaturzeitschrift in Dresden. Neben der Arbeit als Autor betreut er heute Opfer der DDR–Diktatur als Bürger-berater in Sachen Rehabilitierung im Auftrag des Sächsischen Landesbeauftragten für die Stasi–Unterlagen.

Bibliografie (kleine Auswahl):

U.R. veröffentlichte bisher neun eigenständige Titel, darunter Gedicht–, Prosa– und Essaybände. Wichtigste Veröffentlichungen: „Der letzte Tag der Kindheit“ (1986, mit einem Vorwort von Hans Sahl), „Namenlose“ (1993, Nachwort: Wolf Biermann). „Red’ mir nicht von Minnigerode“ (d. i. der Kumpel von Georg Büchner!) heißt sein neuestes Buch (2006, Universitätsverlag Thelem Dresden; Geleitwort von Hans–Joachim Schädlich).

Auszeichnungen

Geertje-Potasch-Suhr-Preis für Prosa 2017

 Nikolaus-Lenau-Preis 2014

Auf dem Gelände der Danziger Werft

Foto: Axel Reitel

Foto: Axel Reitel

Weitere Informationen und Aktuelles:

www.rachowski.de

Utz Rachowski auf  Wikipedia