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Maya Hostettler

HofstettlerMaya   Hostettler wird am 4. Oktober 1954 in Zürich geboren.

1974-­78 studiert sie an der Universität Zürich Anglistik, Germanistik und Kunstgeschichte. Nach Abschluss ihres Studiums reist sie durch Europa, Kleinasien, Afrika und die USA. Tätigkeit als Journalistin. 1980 erhält sie ein doctoral fellowship der Yale University (USA) und beginnt da ihre Doktorarbeit über postkoloniale Reiseliteratur und Romanschaffen. 1984 promoviert sie an der Universität Zürich zum Doktor der Philosophie. Es folgen erste belletristische Publikationen. 1988-­92 unterrichtet sie über zeitgenössische Englische und Amerikanische Literatur an der Universität Zürich. Veröffentlichungen von kritischen Aufsätzen sowie Prosa, Lyrik.

Grosszügig unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds, beginnt Maya Hostettler an der Harvard University über Afro-­?Amerikanische AutorInnen zu forschen (1992-­?94). 1995 wird sie Regents’ Professor an der University of California mit der Aufgabe kreatives und akademisches Schaffen unter einen Hut zu bringen. In der Folge wird sie vom Schweizer Konsulat in Los Angeles mit einem Kulturmandat beauftragt. Gleichzeitig beginnt Maya Hostettler für die Filmindustrie in Los Angeles Drehbücher zu schreiben.  Nach 9/11 kehrt sie in die Schweiz zurück, wo mit ihrer Lebenspartnerin in Uerikon (Zürich) und Pany (Graubünden) lebt. 2012 gründet sie die federbar, eine Internetplattform für zeitgenössisches Schreiben. (federbar.ch)

Bibliographie

Bücher

Haikus. In Zusammenarbeit mit Horta van Hoye. Brüssel. 2001. “Michaela.” Im Schatten des Apfelbaums. Ed. Fritz Schiers. Frauenfeld: Huber, 1992. 195-­?221. (Novelle)

Moira. Roman. Bartschi Publishing: Birmensdorf, 1991.

Am Zürchersee. Gedichte. Mit Holzschnitten von Christa Hostettler. Bartschi Publishing: Birmensdorf, 1990.

Über einem Glase Wein. Gedichte. Nördlingen: Rehlensche Presse, 1987. D. H. Lawrence: Travel Books and Fiction. New York: Peter Lang, 1985.

Anthologien, Zeitungen, Internet (Auswahl)

“Die Engländerin.“ (Kurztext) federbar. Internetplattform. 2013. federbar.ch

“Der Herr Professor.“ (Kurztext) federbar. Internetplattform. 2012. federbar.ch

“Summer Evening.” Critical Matrix: The Princeton Journal of Women, Gender, and Culture. 10 (1996): 31-­?36. (Kurzgeschichte) “Sommerabend.” Script: Frau, Literatur, Wissenschaft. 8 (1995): 53-­?56. (Kurzgeschichte)

“Abschied.” Neue Zürcher Zeitung. 12. Sept. 1995: 43. (Kurzgeschichte)

“Hauptprobe einer Violinistin.” Der Landbote. 13. Sept. 1995: 21. (Kurzgeschichte)

“Liebe ich dich? Gedichte von Frauen.” Scriptum. Sonderheft 1. Ed. Walter Eigenmann. Rothenburg: Scriptum Verlag, 1993. (Gedichte)

“An Emilie Dickinson.” Interactions 4.1 (1992):23-­?24. (Gedicht) Moira. Roman. Vorabdruck im Aargauer Tagblatt. Jan./Feb./März 91.

“Das schwarzeingebundene Buch.” Neue Zürcher Zeitung. 4. Nov. 1989: 257. (Kurzgeschichte)

“Wortlos.” Neue Zürcher Zeitung. 14. Juni 1989: 27. (Gedicht)

Film/Radio/TV/Art Performance/Theater/Translation (Auswahl)

Drehbuchmitarbeit bei verschiedenen Filmprojekten und TV-­?Serien. 1997-­?2002.

Hey Baby. Reading Performance Series at the Mark Taper Forum, Los Angeles, 1998.

“Afro-­?Amerikanische Studien in Amerika.” Feature. 1h. Radio SRF Basel. 1994.

So nicht, meine Herren, so nicht. Hörspiel. Radio Studio Basel. SRF. 1992.

“Zum hundertsten Geburtstag von Virginia Woolf.” Feature. 1h. Ed. Ursa Krattiger. Radio SRF, 1991.

Jazz and Poetry. Piano: Guerino Mazzola. 1992.

K’s Kilimandjaro. Text für eine Choreographie von Sumi Matsuda. Musik: John Wolf Brennan. 1992.

“Bruce Conner: An Unpublished Conversation with William C. Wees.” Found Footage. Film. Eds. Cecilia Hausheer, Christophe Settele. Lucerne: Viper, 1992. 102-­?10.

Awards

Basler Hörspielpreis. 1993.

Athena Award. Schweizer Nationalfonds. 1992. The Interactions Poetry Award, England (1990)