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Johann Holzner

Johann Holzner wurde 1948 in Innsbruck geboren.

Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie 1967-1972. Dissertation im Fachbereich Zeitgeschichte: Untersuchungen zur Überwindung des Nationalsozialismus in Österreich. Seit 1973 Lehrbeauftragter am Institut für Germanistik der Universität Innsbruck; seit 1985 Univ.-Doz., seit 1994 Prof. am Institut für Germanistik, 2001-2013 Leiter des Forschungsinstituts Brenner-Archiv an der Universität Innsbruck.

Lehrtätigkeit u. a. auch an der Universität Wrocław (1979/80), Universität Salzburg (1986), University of California, Santa Barbara (1994 u. 1996), Universität St. Petersburg (1998), Universität Jyväskylä (2009) und Universität Maribor (2012).

Forschungsprojekte und Publikationen v. a. zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts in Österreich, zur Literatur im Exil und zur Literatur der Gegenwart. Mitherausgeber u. a. der Bücher:

Eine schwierige Heimkehr. Österreichische Literatur im Exil 1938 bis 1945 (Innsbruck 1992);

Ästhetik der Geschichte (Innsbruck 1995);

Literatur der ‚Inneren Emigration‘ aus Österreich (Wien 1998);

Literatur als Skandal. Fälle – Funktionen – Folgen (Göttingen 2007, 2. Aufl. 2009);

Changing Addresses. Contemporary Austrian Writing (New Orleans 2012);

Raum – Region – Kultur. Literaturgeschichtsschreibung im Kontext aktueller Diskurse (Innsbruck 2013).

Zu den Forschungsprojekten Sozialgeschichte des deutschsprachigen historischen Romans und Nachlässe österreichischer Autorinnen und Autoren in israelischen Archiven vgl.