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Hans Otto Horch

horchHans Otto Horch, geboren 1944. Nach einem Studium der Germanistik, Philosophie und Musikwissenschaft in Tübingen und Aachen 1974 Promotion, 1984 Habilitation im Fach Neuere deutsche Literaturgeschichte. 1992 Berufung als Universitätsprofessor für das neu etablierte Lehr– und Forschungsgebiet Deutsch–jüdische Literaturgeschichte („Ludwig Strauß–Professur“) am Germanistischen Institut der RWTH Aachen. 2009 Emeritierung.

Veröffentlichungen zum Bereich der deutsch–jüdischen Literaturgeschichte (Auswahl):

„Auf der Suche nach der jüdischen Erzählliteratur. Die Literaturkritik der Allgemeinen Zeitung des Judentums“ (1985); mit Gabriele von Glasenapp „Ghettoliteratur“ (3 Bde, 2006).

Herausgeber verschiedener Sammelwerke zur deutsch–jüdischen Literatur; Edition des Gesamtwerks von Ludwig Strauß, der Schriften zu jüdischen Fragen von Alfred Döblin sowie der Briefe von Berthold Auerbach an seinen Freund Jakob Auerbach (3 Bde, 2014).

Herausgeber der Reihe „Conditio Judaica. Studien und Quellen zur deutsch–jüdischen Literatur– und Kulturgeschichte“ in Verbindung mit Alfred Bodenheimer, Mark H. Gelber und Jakob Hessing (Max Niemeyer Verlag Tübingen, seit 2011 de Gruyter Berlin, seit 2014 de Gruyter/Oldenbourg).

Mitherausgeber von „ASCHKENAS. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden“ zusammen mit Robert Jütte und Markus J. Wenninger (Böhlau-Verlag Wien, seit 2003 Max Niemeyer Verlag Tübingen, seit 2010 de Gruyter Berlin).
Projektleiter u.a. des DFG–Projekts „Digitalisierung jüdischer Periodika im deutschsprachigen Raum“ (www.compactmemory.de), zusammen mit Rachel Heuberger und Annette Haller (2000–2006), des DFG–Digitalisierungsprojekts „Frankfurter Judaica–Sammlung“ (2006-2010) zusammen mit Rachel Heuberger.

Mitglied zahlreicher literarischer Gesellschaften, u.a. auch des Verbands deutschsprachiger Schriftsteller in Israel bis zu dessen Auflösung 2005.