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Günter Kunert

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAGünter Kunert, geboren 1929 in Berlin; 1946 – 48 Hochschule für angewandte Kunst in Berlin–Weißensee; 1947 erste Gedichte; 1949 Eintritt in die SED; 1950 Teilnahme am ersten Schriftstellerlehrgang des „Deutschen Schriftstellerverbandes“ in Bad Saarow; 1952 Umzug nach Berlin–Treptow; Mitarbeit an verschiedenen Zeitschriften u.a. Eulenspiegel, Frischer Wind; Arbeiten für Film, Fernsehen und Rundfunk; 1972 Visiting Associate Professor an der University of Texas, Austin; 1975 Writer in Residence and er University of Warwick; 1976 Juror für den Books Abroad/Neustadt–Prize in Norm Oklahoma; Mitunterzeichner der Biermann–Petition; 1977 Ausschluss aus der SED; 1979 Ausreise in die BRD; 1983 Stadtschreiber von Bergen–Enkheim; 1989 Stadtschreiber von Mainz; 1996 Austritt aus dem Westdeutschen PEN; Seit 1982 Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt; 1988 Mitglied der Freien Akademie der Hansestadt Hamburg; Korrespondierendes Mitglied des Collegium Europaeum Jenense.

Jüngere Veröffentlichungen (Auswahl): Mein Golem (1996), Erwachsenenspiele (1997), Nachtvorstellung (1999), Nachrichten aus Ambivalencia (2001), So und nicht anders (2002), Vertrieben aus Eden (2002), Kopfzeichen vom Verratgeber (2002)

Ehrungen (Auswahl): 1962 Heinrich Mann Preis, 1973 J.R. Becher Preis, 1991 Hölderlin Preis der Stadt Homburg, E. R. Curtius Preis für Essayistik, 1996 Hans Sahl Preis des Autorenkreises Berlin, 1997 Georg Trakl Preis, 1999 Prix Aristeion der Europäischen Union, 2005 Dr. h.c. (Juniata College Huntingdon, Pennsylvania, USA), 2005 Dr. h.c. (Università degli Studi di Torino, Italien), 2009 Norddeutscher Kulturpreis des Landeskulturverband Schleswig-Holstein, 2010 Dr. h.c. (Dickinson College Carlisle, Pennsylvania, USA)