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Gerald Uhlig-Romero

Gerald Uhlig-Romero Künstler, Autor, Unternehmer

Individuelle Kreativität und die wissenschaftliche Neugierde an der Besonderheit des menschlichen Bewusstseins haben den Künstler Gerald Uhlig-Romero geprägt und motiviert.

Er hat mit seinen Kunstwerken Formate erschaffen, die im öffentlichen Diskurs Erfahrungshorizonte erweitern und Impulse geben. Für diese Formate hat er geeignete Bühnen geschaffen und eine eigene Marke kreiert: Das bekannte Café Einstein Unter den Linden, mit dazugehöriger Galerie und Salon.

Sein 1996 gegründetes Café Einstein Unter den Linden ist ein „begehbares Kunstwerk“, ein Ort der Begegnung, ein etablierter Treffpunkt für Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur – a social artwork.

Mit der dazugehörigen Galerie im Einstein hat Gerald Uhlig-Romero einen interdisziplinären Raum geschaffen, in der internationale Künstler wie Helmut Newton, Wim Wenders, Dennis Hopper oder Oscar-Preisträger Joel Grey ausstellen. Seine Intention, verschiedene Diszipline in einen Dialog zu bringen, um neue ungeahnte Aspekte aufzuzeigen, setzt er erfolgreich mit dem Konzept Nobelpreisträger im Einstein fort. Hochrangige Wissenschaftler präsentieren ihre künstlerischen Arbeiten und damit auch ihren subjektiven Blick auf die Welt.

Der Salon im Einstein bietet einen weiteren, übergreifenden Rahmen für gesellschaftsrelevante, literarisch-philosophische „Salon-Gespräche“ die Uhlig-Romero mit interessanten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens führt.

Uhlig-Romeros Prinzip, mit Menschen gemeinsam Ideen zu entwickeln, umzusetzen und dafür Räume zu erfinden, spiegelt sich in seiner facettenreichen Realisierung ungewöhnlicher Konzepte wieder. So hat er auf der Suche nach künstlerischen und wissenschaftlichen Herausforderungen stets die Verbindung beider Formen des menschlichen Auseinandersetzens mit den essentiellen Lebensfragen angestrebt. Kunst und Wissenschaft somit als gemeinsames Themenfeld, das Bewusstsein schafft, sowohl für die „beweisbare“ Wissenschaft“ und die „spielerische Kunst“, als auch Perspektivwechsel zulassend zum öffentlichen „Weiterlernen“ anregt. Damit hat er das Kulturgeschehen in vielen Bereichen belebt und inspiriert: als Künstler, als Autor, als Unternehmer.

Der gebürtige Heidelberger studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien (Max-Reinhardt-Seminar) Schauspiel, Regie und Kulturelles Management. Er arbeitete als Regisseur und Schauspieler an zahlreichen deutschsprachigen Theatern, u. a. als Co-Intendant an der Freien Volksbühne Berlin (1990 bis 1992).  Seit 1990 präsentiert er seine bildnerischen Arbeiten, Photos und Installationen auf nationalen wie internationalen Gruppen- und Einzelausstellungen.

Sein Schaffen als Autor umfasst neben 50 verfassten Bühnenstücken zudem die Publikationen „Das Café Einstein Unter den Linden (Nicolai-Verlag, Berlin 2001), „Alphabet der Fische. Gedichte und Zeichnungen“ (Lardon-Verlag, Berlin 2004), „Berliner Melange. Geschichten aus dem Cafe Einstein Unter den Linden“ (Heyne Collection, München 2007), „Und trotzdem lebe ich: Mein Kampf mit einer rätselhaften Krankheit“ (DVA, München 2009), „stoff.wechsel.“ (epubli, Berlin 2012) und „Der charmante Nihilist“ (2013).

Highlight Film & TV, September 2014

siehe auch das Interview mit Frederick A. Lubich