PEN ZENTRUM
deutschsprachiger Autoren im Ausland

PEN-Zentrum kleinblauMit seiner  Entstehungsgeschichte trägt dieses PEN Zentrum eine besondere Verpflichtung. Hier haben sich Autorinnen und Autoren versammelt, die, aus Deutschland vertrieben, weiterhin auf Deutsch schrieben, Überlebende des Holocausts, deren Nachkommen, Nazigegner, sowie Menschen, die unter den Unterdrückungsmechanismen des DDR-Regimes gelitten haben. Unter den Gründern des Zentrums finden sich so bekannte Namen wie Heinrich Mann, Thomas Mann, Lion Feuchtwanger, Anna Seghers, Ernst Toller, Arnold Zweig, Stefan Zweig und Alfred Döblin.

Dazu haben sich im Laufe der Jahrzehnte deutschschreibende Autoren gesellt, die aus anderen – wirtschaftlichen und persönlichen – Gründen ihre Herkunftsländer verließen, oder deren Schreiben durch eine starke Beziehung zum Ausland geprägt ist. Das Überqueren von Grenzen bringt nicht nur einen Verlust an Gewissheiten mit sich, sondern auch einen Gewinn an Wachsamkeit im Umgang mit Werten und Wörtern und gegenüber jeder Art der geistigen, psychischen und physischen Unterdrückung und Diskriminierung.

PEN FederNeben der Wahrung des Andenkens an Leben und Werk der früheren Mitglieder sieht das PEN ZENTRUM deutschsprachiger Autoren im Ausland sein Hauptziel heute im Einsatz für Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die gegenwärtig verfolgt, vertrieben oder zum Schweigen gebracht werden.  Das PEN ZENTRUM deutschsprachiger Autoren im Ausland widmet sich deshalb besonders intensiv dem vom internationalen PEN organisierten Unterstützungsprogramm für „Writers in Prison“.

Heute steht das PEN ZENTRUM deutschsprachiger Autoren im Ausland allen deutschsprachigen Autoren unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Wohnort, Übersetzern, Herausgebern und anderen Personen, die sich bedeutende Verdienste um die deutschsprachige Literatur erworben haben, offen.

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OVID Preis 2018 an Herta Müller

Herta Müller wird vom PEN ZENTRUM deutschsprachiger Autoren im Ausland für ihr Lebenswerk mit den OVID-PREIS 2018 ausgezeichnet.

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Ausstellung – Benjamin und Brecht. Denken in Extremen

In der Akademie der Künste in Berlin ist noch bis zum 28. Januar 2018 die Ausstellung Benjamin und Brecht.  Denken in Extremen zu sehen. Beide waren Mitglieder unseres PEN ZENTRUMs.

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Ausstellung – Klaus und Heinrich Mann

Die Münchner Ausstellung »Mon Oncle« in der Monacensia im Hildebrandhaus präsentiert ein besonderes Kapitel aus der Geschichte einer ganz besonderen deutschen Familie: die Beziehung zwischen Heinrich Mann (Erster Präsident unseres PEN ZENTRUM) und seinem ältesten Neffen Klaus.

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Freiheit für Oleg Sentsov

Am Mittwoch, dem 15.11. 2017 fand vor der russischen Botschaft eine Demonstration statt, die auf das Schicksal von Oleg Sentsov aufmerksam machte.

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Geertje-Potasch-Suhr-Preis für Utz Rachowski

Für seine Erzählung “Eines Morgens in Baltimore“ erhält Utz Rachowski durch die Society for Contemporary American Literature in German (SCALG) den Geertje-Potasch-Suhr-Preis für Prosa.

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Ausstellung Oskar Maria Graf

Die Lebensgeschichte des bayerischen Rebellen Oskar Maria Graf (1894–1967) ist eine Geschichte der Emigration. Seine langjährige Staatenlosigkeit und sein Rückzug in die sprachliche Isolation bieten Anknüpfungspunkte für die heutigen weltpolitischen Fragen nach Flucht und Asyl. Die noch bis 5.11.2017 im Münchner Literaturhaus laufende Ausstellung zeigt Oskar Maria Graf als internationalen und modernen Schriftsteller. Im Mittelpunkt …

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